Christoph Gollasch
Christoph Gollasch

@ChrisGollasch

20 تغريدة 7 قراءة Sep 17, 2024
@Volker_Beck hat gestern einen Vortrag an der @TUBerlin gegeben. Schon im Vorfeld äußerte sich Protest. Was sich dann abspielte, war ein theatrales Spektakel. (1/17)
@Volker_Beck @TUBerlin Ein „studentisches Kollektiv der TU Berlin“ meldete eine Kundgebung an. In den sozialen Medien kursiert ein Aufruf mit dem Titel „Kein Platz für Rassisten auf dem Campus. Kein Platz für Volker Beck an der TU Berlin.“ (2/17)
@Volker_Beck @TUBerlin Die Presse macht aus dem Aufruf prompt „Israelfeindliche Demonstranten wollen Vortrag von Volker Beck verhindern“. Die TU Berlin sichert zu, das Rederecht und die Wissenschaftsfreiheit von Beck zu verteidigen. (3/17)
juedische-allgemeine.de
@Volker_Beck @TUBerlin Dabei geht es um mehr als nur um Beck, wie @BILD klarstellte: „…und ausgerechnet die Skandal-Professorin der TU muss ihn stoppen.“ Damit meinte das #Hetzblatt die Präsidentin der TU, Geraldine Rauch, die Neokonservativen schon lange ein Dorn im Auge ist. (4/17)
@Volker_Beck @TUBerlin @BILD In seiner Presseerklärung zeigte sich das „studentische Kollektiv“ tief enttäuscht, dass mit Beck ein „Lobbyist“ als Redner eingeladen worden sei, der in den sozialen Medien mit rassistischen und islamfeindlichen Inhalten auffalle. (5/17)
@Volker_Beck @TUBerlin @BILD Doch Beck ist nicht „eingeladen“ worden. Er ist Teil des „Forschungsnetzwerk Antisemitismus im 21. Jahrhundert“, genauer: Sein Lobbyverein @TikvahInstitut ist Verbundpartner in einem Projekt mit der @ruhrunibochum . (6/17)
fona21.org
@Volker_Beck @TUBerlin @BILD @TikvahInstitut @ruhrunibochum War der Protest gegen @Volker_Beck also fehl am Platz? Zumal Beck nicht zu Israel, Palästina, Islam, Migrant:innen etc. referierte, sondern zu „Jüdischer Feiertagspraxis und deutschem Feiertagsrecht – Religionsfreiheit und Alltag“. (7/17)
@Volker_Beck @TUBerlin @BILD @TikvahInstitut @ruhrunibochum Ob Lobbyist oder Verbundpartner der Wissenschaft musste sich in der Praxis entscheiden. Die Bühne war bereitet: Mehr als 50 Polizisten zeigten Präsenz, die Grenze zwischen Uni und Öffentlichkeit verschwamm, indem die @polizeiberlin die Räumlichkeiten der @TUBerlin nutzte. (8/17)
@Volker_Beck @TUBerlin @BILD @TikvahInstitut @ruhrunibochum @polizeiberlin Die Pressevertreter:innen hatten sich in Stellung gebracht. Gegen 16 Uhr erschienen die ersten Demonstrant:innen. Da, noch vor seinem Vortrag, war es Zeit für eine erste Inszenierung. Beck trat aus der Bibliothek ins Rampenlicht des @rbb24 (9/17)
rbb-online.de
@Volker_Beck @TUBerlin @BILD @TikvahInstitut @ruhrunibochum @polizeiberlin @rbb24 Beck verstehe, dass es rund um #Gaza Protest gebe, aber nicht, dass „man jemanden das Wort verbieten will, weil er nicht der eigenen Auffassung entspricht“. Noch vor 2 Monaten forderte Beck, den Auftritt von @emiliaroig an der FU Berlin abzusagen. (10/17)
juedische-allgemeine.de
@Volker_Beck @TUBerlin @BILD @TikvahInstitut @ruhrunibochum @polizeiberlin @rbb24 @emiliaroig Die Stellungnahme der @TUBerlin bezeichnet Beck schließlich als „höchste Form der Nicht-Stellungnahme“. Er habe sich gewünscht, dass die TU den Vorwurf des #Rassismus gegen seine Person zurückweise. Um „jüdische Feiertage“ geht es schon längst nicht mehr. (11/17)
@Volker_Beck @TUBerlin @BILD @TikvahInstitut @ruhrunibochum @polizeiberlin @rbb24 @emiliaroig Zurück auf der Tagung, referierte Beck über die jüdischen Feiertage, als ob er sich aktuell in der Konversion zum Judentum befände. Von kritischer Distanz keine Spur. Manch Dozent:in würde dies vermutlich nicht mal in einem Proseminar durchgehen lassen. (12/17)
@Volker_Beck @TUBerlin @BILD @TikvahInstitut @ruhrunibochum @polizeiberlin @rbb24 @emiliaroig Zeitgleich zu Becks Vortrag bastelt seine Assistentin an Social Media: ein Foto vom Vortrag, drei Zeilen Text und der Verweis auf das zugehörige Policy Paper. Fertig ist die perfekte Inszenierung. (13/17)
x.com
@Volker_Beck @TUBerlin @BILD @TikvahInstitut @ruhrunibochum @polizeiberlin @rbb24 @emiliaroig Keine zwei Minuten vergehen nach dem Vortrag, bis Beck den Raum verlässt. Ein Interesse daran, was die anderen Verbundpartner des Projektes zu sagen haben, scheint er nicht zu haben. Stattdessen steuert Beck zielstrebig in die Lichter der Scheinwerfer. (14/17)
@Volker_Beck @TUBerlin @BILD @TikvahInstitut @ruhrunibochum @polizeiberlin @rbb24 @emiliaroig Die Demonstrant:innen stehen sich gegenüber. Beck steuert den Block mit den Israel-, Deutschland- und Regenbogen-Fahnen an. Eine Flagge der Israeli Defense Forces ist auch darunter. Die Journalist:innen fangen an zu rennen. Das Spektakel kommt zum Höhepunkt. (15/17)
@Volker_Beck @TUBerlin @BILD @TikvahInstitut @ruhrunibochum @polizeiberlin @rbb24 @emiliaroig Beck stellt sich VOR die Absperrgitter. Ist er noch unbeteiligter Wissenschaftler oder schon Demo-Teilnehmer? Die Gegenseite skandiert. Einzelne Personen haben sich, wie Beck, aus ihrem Bereich geschlichen und keifen. Die Presse hätte gern noch etwas mehr Eskalation. (16/17)
@Volker_Beck @TUBerlin @BILD @TikvahInstitut @ruhrunibochum @polizeiberlin @rbb24 @emiliaroig Am Ende steht eine Falschmeldung der @dpa: „Volker Beck nach Vortrag angegriffen“. Sie wird selbst von seriösen Medien wie der @SZ publiziert: der stimmige Abschluss des theatralen Spektakels. Um #Wissenschaft geht es hier schon lange nicht mehr. (17/17)
sueddeutsche.de
@Volker_Beck @TUBerlin @BILD @TikvahInstitut @ruhrunibochum @polizeiberlin @rbb24 @emiliaroig @dpa @SZ Hierzu noch eine Richtigstellung, nachdem mir die dpa-Meldung zugeschickt worden ist: Die entstellende Überschrift war nicht Teil der @dpa-Nachricht, sondern wurde von der @SZ hinzugefügt.

جاري تحميل الاقتراحات...