Wir werden in Zukunft in der #Schweiz keine Überwachung mehr für hospitalisierte Patienten mit #SARSCoV2 oder #Influenza haben. Schwer nachzuvollziehende Entscheidung des @BAG_OFSP_UFSP, insb. in Hinblick auf zukünftige Epidemien wie #Vogelgrippe #H5N1 bag.admin.ch
Dies ist insbesondere traurig, da die Schweiz seit 2018 ein exzellentes Netzwerk aus Spitälern aufgebaut hat, die in Echtzeit Daten von hospitalisierten Patienten mit Grippe gesammelt hat - ein System, um das uns viele Länder in der Pandemie mehr als beneidet haben!
Nicht nur werden ab September Daten zur (schwereren) Krankheitslast von SARS-CoV2 & Influenza komplett fehlen, es wird auch ein erfolgreiches & gut funktionierendes Spitalnetzwerk damit enden - das man in der nächsten Krise wieder neu mit Zeitverlust & Kosten neu aufbauen muss
Auch wenn es weiterhin Überwachung aus Arztpraxen und im Abwasser geben wird: Dies ersetzt nicht die Erfassung schwer(er) erkrankten, hospitalisierten Patienten und deren Krankheitslast, die auch als Frühwarnsystem für schwerere Verläufe und/oder neue Varianten dienen können.
Ich habe es oft während der Pandemie gesagt: Die Schweiz könnte aufgrund ihrer Größe, ihres guten Gesundheitssystems und ihrer engen Vernetzung der Institutionen eine globale Vorreiterrolle in Virusüberwachung einnehmen. Stattdessen sind wir nun schlechter dran als in 2019.
Hier ein Artikel (französisch) aus @LeTemps , die das Thema als eine der wenigen Zeitung überhaupt aufgenommen hat - lesenwert letemps.ch
Ich würde mich freuen, wenn das @BAG_OFSP_UFSP diese Entscheidung nochmal überdenken würde - es schwächt massiv unsere Möglichkeiten, auf Epidemien zu reagieren! Wir sollten inzwischen gelernt haben, dass Geld, was für Überwachung & Prävention ausgegeben wird, gut investiert ist!
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