Ralf Wittenbrink
Ralf Wittenbrink

@RWittenbrink

11 تغريدة 70 قراءة Mar 19, 2023
Nach XBB.1.5 kommt XBB.1.16
Ein Beitrag von InViennaVeritas @yousitonmyspot.
„XBB.1.5 hat den Peak nun auch im Abwassersignal überschritten, während sich im Hintergrund XBB.1.16 aufbaut, das nicht nur weitaus ansteckender ist,…
#COVID19 #SARSCoV2 #Coronavirus #CovidIsNotOver
sondern die erste Reihe der Immunabwehr effektiver ausschalten kann – sodass es dem aufgebauten Immunschutz noch leichter entkommen kann. XBB.1.16 hat einen Wachstumsvorteil von140% über XBB.1.5. Es besitzt drei zusätzliche Spike-Mutationen (E180V, K478R und S486P), aber auch
begleitende Mutationen ORF9b:I5T und ORF9b:N55S – die offenbar beim starken Wachstumsvorteil eine wichtige Rolle spielen. Speziell die ORF9b-Mutationen können das angeborene und adaptive Immunsystem ausschalten – sozusagen jenen Teil der Immunantwort, die erstmals vor dem Virus
warnt (Interferon). Ohne Interferon spielt die Menge an neutralisierenden Antikörpern, T-Zellen, B-Zellen und Antigen präsentierende Zellen (APC), die Pathogene erkennen und die T-Lymphozyten aktivieren, keine Rolle mehr, denn sie werden nicht funktionieren, weil sie nicht
wissen, dass sie aktiviert werden müssen. Oder in einfachen Worten: Wenn das Interferonsignal durch SARS-CoV2 (hier: XBB.1.16?) manipuliert wird, dann fehlt dem Immunsystem der Startschuss. Da helfen auch keine Gedächtniszellen, weil die durch diesen Startschuss normalerweise
erst aktiviert werden. Was bedeutet das im schlimmsten Fall? Dass wir neue Impfstoffe brauchen. Wir stehen dann nicht nur wieder weitgehend wie am Beginn der Pandemie da, sondern haben auch die Hosen vollständig heruntergelassen. Es heißt außerdem, dass ähnlich zum Vorjahr
mit BA.1 und BA.2 ein Zwillingspärchen an Virusvarianten den saisonal unterstützten (aber nicht bedingten, denn das Gleichgewicht aus vorübergehender Immunisierung und verdrängenden Varianten erscheint gewichtiger) Rückgang des Infektionsgeschehens erheblich strecken kann,
weil XBB.1.16 rascher aufholt als XBB.1.5 abfällt. Wir werden zudem noch mehr Rückkopplungseffekte erleben, die es die letzten Jahre nur abgeschwächt gegeben hat. Der Fall der Maskenpflicht im Gesundheitsbereich ab Ende April wird zu wesentlich mehr in Krankenhäusern erworbenen
Infektionen führen. Die Betroffenen schlagen dann bei den niedergelassenen Ärzten mit LongCOVID auf, oder bleiben im Spital. Dadurch verknappen sich die Personalressourcen an allen Ecken und Enden weiter. Verzögerte Behandlungen verlängern die Krankenstände, der Druck auf die
verbliebenen Mitarbeiter wächst, auch krank arbeiten zu gehen. Ein Teufelskreislauf. Wenn derart gefährliche Varianten ungebremst durchlaufen, erhöht sich aber auch der Mutationsspielraum weiter – zumal jetzt aufgrund des Wegfalls aller Schutzmaßnahmen auch vermehrt
immungeschwächte Personen infiziert werden, in denen das Virus über viele Wochen und Monate mutieren und eine neue Variante ausbrüten kann.“
Hier der Link zum kompletten Beitrag:
coronawissen.com
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